In einer Welt, in der wir ständig gefordert sind, wird Selbstfürsorge auf ein
paar Skills reduziert. Doch wahre Selbstfürsorge bedeutet auch, dem Inneren
Chaos einen Ausdruck zu verleihen. Hier kommt Kunst ins Spiel. Wenn wir
Pinsel, Stift oder Kamera in die Hand nehmen, verlassen wir den Modus des
Funktionierens und betreten den Raum des Seins.
1. Raus aus dem Kopf, rein in die Farbe
Statt To-do.Listen abzuarbeiten, können wir über die Kunst in den Flow-Zustand kommen.
Das Stresshormon Cortisol sinkt nachweislich, wenn wir uns gestalterisch betätigen.
2. Kunst als emotionales Ventil
Manchmal fehlen die Worte für das was wir fühlen und Farben und Formen können
helfen unsere zum Beispiel Wut zu Papier zu bringen. Dadurch betrachten wir unsere
Emotionen mit gesundem Abstand.
3. Achtsamkeit durch kreatives Schaffen
Kunst zwingt uns zum genauen Hinsehen. Beim genauen Zeichnen eines Objektes sind
wir aufmerksam und dadurch auch in der puren Achtsamkeit.
Ein praktischer Tipp für die kreative Selbstfürsorge ist die Methode NeuroGraphik.
Dabei werden Linien gekreuzt und Schnittpunkte abgerundet. Es entsteht ein Bild.
Die Methode wirkt meditativ auf das Nervensystem und dient dem Stressabbau.
Selbstfürsorge durch Kunst bedeutet eine Form von Freiheit, in der wir eine Selbstwirksamkeit haben und ganz bei uns sind.
