Über Uns

WER WIR SIND

 

Was ist das Zwielicht?

Ein Zeitungsprojekt von Menschen, die der seelischen Vielfalt Raum geben wollen.

Eine Zeitschrift, die Informationen über psychosoziale Hilfen verbreitet und in der bunte, individuelle und eigenwillige Geschichten und Gedichte veröffentlicht werden können.

Eine Redaktion, welche die psychiatrische Entwicklung in Bremen kritisch hinterfragen will.

 

Wer macht das Zwielicht?

Menschen,
…die das Interesse haben, sich auszudrücken und zu informieren.
…die Lust haben, in einem manchmal nicht einfachen Gemeinschaftsprozess etwas zu bewegen.
…deren Kreativität, Ideenreichtum und Engagement hier einen Raum finden.
…die vom Zwielicht gehört haben und mitwirken wollen.
…die Besucher der Tagesstätte Vila Wisch sind.
…die vom Jobcenter vermittelt werden.

Es gibt einen festen Kern an RedakteurInnen (ca. 10 bis 13 MitarbeiterInnen, mit ganz unterschiedlichem Zeiteinsatz) und eine variable Anzahl an AutorenInnen (und teilweise ZeichnerInnen), die für das Zwielicht tätig sind.

 

Wie hat sich das Zwielicht entwickelt?

2011 hat das Zwielicht mit der Idee einer Zeitschrift „Von Betroffenen für Betroffene“ (mit 16 Seiten) angefangen.
Heute nennen wir uns „Die Bremer Zeitschrift für psychosoziale Themen“ (mit 100 Seiten).

Seit 2011 sind 12 Ausgaben entstanden, in den letzten Jahren zumeist zweimal im Jahr (zuletzt auch immer verbunden mit einer Lesung). Seit September 2018 gibt es das Zwielicht auch als Online-Projekt.

 

Wo entsteht das Zwielicht?

Es ist ein Projekt des ASB Seelische Gesundheit in Hemelingen.

Die Redaktion sitzt in der Tagesstätte Villa Wisch in der Sebaldsbrücker Heerstraße 42.

Seit Februar 2018 hat die Redaktion in der Villa einen eigenen Raum, in dem montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr gearbeitet wird.

 

Wie sieht die praktische Arbeit aus?

Die meiste Zeit recherchieren, interviewen, schreiben, layouten und korrigieren die RedakteurInnen – jede/r, wie sie/er kann.

Aber – es wird auch journalistisches Handwerkszeug gelernt und geübt:
Wie ist der Weg von einer Idee zu einem Text?
Wie entsteht bildhafte Sprache?
Wie kommt ein Text in Fluss?

Dazu hat sich als weiterer Schwerpunkt der Bereich „Information“ entwickelt, in welchem wir Orientierung über das psychosoziale Hilfesystem geben wollen und diverse Veranstaltungen ankündigen.

Zweimal in der Woche findet eine Redaktionssitzung statt. Dort werden Texte gelesen und inhaltliche Fragen besprochen. Es wird versucht, verschiedene Ansichten, Meinungen und Wahrnehmungen zusammenzubringen und Entscheidungen zusammen zu treffen.
Und immer wird geschaut, ob die Strukturen passen und stimmen – und ab und an werden diese verändert.

Wir versuchen eine Kultur zu pflegen, in der ganz verschiedene Individuen miteinander und nebeneinander sein können und gleichzeitig in eine gemeinsame Richtung gehen. Dieses führt manchmal zu einem lebhaften Austausch von Gedanken und Emotionen.