Autor:in: Benjamin Lapp

Die Traurigkeit, das Lachen und Ich

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In jenen dunklen Stunden, und unwillkürlich erscheint es mir mehr von diesen zu geben als früher, in denen ich mich entwinden muss aus jenem eisigen Griff eines aufsteigenden Nebels schwermütiger Traurigkeit, nehm ich kleine Stücke von dem an meiner Brust aufbewahrten Papyrus, gewoben aus den reinen Fasern des Mondes, um meine Geschichten über das unerschrockene Lachen niederzuschreiben, deren Widerhall sogleich den Nebel erzittern und die Sterne erfunkeln lassen.

Ein Mittler an der ewigen Tafel der Zeit, dies möchte ich dann sein, um zwischen Vergangenen und Zukünftigen zu agieren, so dass ich, ein wenig unscheinbar, in der Gegenwart mir gut sein kann. So wächst mit jeder niedergeschriebenen Geschichte das Selbstvertrauen ein Stück weiter in die grauen Leerstellen des eigenen Lebenspfad vorzudringen, um dann mit der Frische des Morgentau einen neuen Ansatz zur Wirklichkeit zu finden, die ansonsten droht verloren zu gehen im Nimbus der nicht mehr tragfähigen Furcht.

Und dank des sich wie frisches Efeu um meine Worte windenden Sternenglanz vollführen diese Selbstbestärkungen einen erhellenden Bogen über das Universum meines Seins, um mir bis zum Erscheinen der aufkommenden Morgendämmerung Halt zu geben und die Akzeptanz in mir gesunden zu lassen:

Ich bin sowohl die Traurigkeit wie auch das Lachen,

und noch viel mehr bin Ich wer Ich bin!

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