Die steigenden Temperaturen werden für viele zur Gefahr für die eigene Gesundheit. Auch Menschen mit psychischen Erkrankungen, die Medikamente in Form von Neuroleptika, Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SNRI) und selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) einnehmen, sind davon betroffen. Neuroleptika, auch Antipsychotika genannt, sind eine Gruppe von Psychopharmaka und werden hauptsächlich zur Behandlung von Psychosen, Wahnvorstellungen und Halluzinationen eingesetzt. Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Inhibitoren kommen bei Depressionen, Panikstörungen und auch als Schmerztherapie zum Einsatz. Serotonin-Wiederaufnahmehemmer werden hingegen bei Depressionen, Angststörungen, Panikattacken oder Zwangsstörungen eingesetzt. Bei den Medikamentengruppen kann es dazu kommen, dass die Körpertemperatur nicht mehr selbst reguliert wird und es so zu Überhitzung kommen kann. Vermehrtes Schwitzen kann zur Dehydrierung führen. Außerdem kann extreme Hitze die Nebenwirkungen verstärken, was zu Blutdruckabfall, Verwirrtheit und auch zu Krampfanfällen führen kann.
Um den Sommer dennoch genießen zu können, wird empfohlen, sich im Schatten aufzuhalten und sich nicht direkt in der Sonne aufzuhalten. Man sollte auch immer genug zu trinken dabei haben, um einer Dehydrierung vorzubeugen. Aber auch allgemein kann die Hitze auf die Psyche schlagen und dadurch Symptome verschlimmern. Bei Symptomen wie extremem Schwindel, Verwirrtheit, aber auch einer Verschlechterung der Erkrankung gilt es, sich sofort an medizinisches Fachpersonal zu wenden. All das gilt nicht nur für den Sommer, sondern kann auch das ganze Jahr über bei starken Wetterschwankungen und auch bei anderen Erkrankungen zutreffen.
