Am 09.07.2026 fand im Garten der Villa Wisch die Lesung zur 25. Jubiläumsausgabe des ZWIELICHTS mit dem Titelthema „Wer wir sind“, statt. Nach Veränderung und Kürzungen beim Personal liegt uns diese Ausgabe besonders am Herzen und wir sind stolz, dass wir sie trotz allem und in gewohnter Qualität fertigstellen konnten. Bei bestem Wetter wurde die Veranstaltung musikalisch von Volker Brinkmann und Maximilian Heitzer, der auch als Moderator durchs Programm führte, eröffnet.
Der erste Text, der passend zum Titelthema, den Namen „Wer wir sind“ trägt, wurde von Ulrike Wiedemann verfasst und von Volker Althoff vorgetragen. Als nächstes las Cornelia Burmeister ihren Text „Gut das du nicht mehr da bist – die toxische Beziehung zu meiner Mutter“, der eine Rezension zum gleichnamigen Buch von Franziska Hohmann ist aber auch Einblick darin gibt, was sie selbst mit dem Buch verbindet. Maximilian Heitzer las den sehr persönlichen und berührenden Text „Worte“ von Irmgard Gummig. Unsere Redaktionsleiterin Mariana Volz lockerte die Stimmung mit ihrem Text „Der pinke Hirsch“ wieder etwas auf, bevor sie mit dem tiefgründigen Text „Der Mund“ von Joachim Götz weitermachte. Mariana, Maximilian, Maik Riekenberg, Volker Althoff und Sarah Hulmes lasen zusammen dann den Text „Etwas“ von Harald Allermann, welches die heißersehnte Fortsetzung von aus der vorherigen Ausgabe „Nichts“ ist.
Zur Pause wurde noch ein Song zum Besten gegeben, bevor die Besucher:innen im Café der Villa Wisch ein Büffet mit herzhaften Snacks, Kuchen sowie heißen und kalten Getränken erwartete. Nach der Pause las Sophia, eine externe Autorin, die schon einige Texte eingereicht hat, „Wer bin ich?“. Trotz anfänglicher Aufregung hat sie ihr Debüt gut gemeistert und ist von uns als Autorin und auch als Leserin ihrer Texte gern wiedergesehen. Mit „The Music Lives“ gab Sarah Hulmes einen Einblick in das jahrelange Dasein eines Fans einer Pop/Rock Band. Volker Althoff trug eine gekürzte Version von seinem Text „Schneeflocken die sich nie gleichen“ vor und informiert in diesem über den Fachtag Neurodiversität, veanstaltet in der Überseestadt, bei denen es um Betroffene von Neurodiversität geht. Beendet wurde die Lesung mit einem emotionalen Vortrag von „Wer wir sind, oder Worte für die die Gemeinschaft psychisch Kranker“, welcher von Karsten Kirschke geschrieben und von Maximilian Heitzer vorgetragen wurde. In seiner anschließenden Ansprache gedachte Max auch Marco Jersch, einem Mitglied der Schreib und Kulturwerkstatt sowie mehreren Gruppen der Villa Wisch, der vor kurzem verstorben ist.
Am Ende feierte der Song „Goldfische“, von Mariana Volz inspiriert und geschrieben, allerdings von Max Heitzer und Volker Brinkmann, mit Erlaubnis, umgeschrieben wurde, Weltpremiere. Die emotionale Lesung war für uns als Redaktion ein voller Erfolg und wir möchten uns herzlich bei allen Gästen bedanken, die teilgenommen haben. Ein großer Dank gilt auch dem Team der Villa Wisch, die das Ganze möglich gemacht haben, und natürlich auch bei allen Autor:innen, die uns fleißig Texte zuschicken, und natürlich auch bei allen Kolleg:innen der Redaktion und der gesamten Schreib- und Kulturwerkstatt.
Um zum Ende noch einmal Max zu zitieren: „Ich hab Bock aufs ZWIELICHT“ – wir hoffen ihr auch weiterhin, denn wir haben das auf jeden Fall!
