Autor:in: Jacky Lamut

Hilfsangebote in Zeiten von Corona – Wer, wie, was?

 

Solidarität ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich und zuweilen könnte man meinen, sie hätte in unserer Gesellschaft keinen großen Stellenwert mehr. Aber Zeiten wie diese rütteln die Menschen wieder wach und es zeigt sich, wie wichtig es ist einander zu helfen und aufeinander zu achten. Das gibt einem nicht nur Halt, sondern beweist auch Rückgrat.

In Bremen gibt es diverse Anlaufstellen an die ihr euch wenden könnt.

Das Diakonische Werk Bremen e.V. sucht und bietet Hilfe für Menschen aus Risikogruppen an. Aufgaben die übernommen werden können sind u.a. Einkäufe, die Abholung von Rezepten oder Medikamenten, Kinderbetreuung, ein freundliches Telefonat oder allgemeine körperliche Arbeit. Weitere Infos findet ihr unter:

www.diakonie-bremen.de/engagieren-und-helfen/nachbarschaftshilfe.html

 

Die Nachbarschaftshilfe Bremen bietet ebenfalls Unterstützung an:

www.nachbarschaftshilfe-hb.de

 

Die Junge Union bietet Hilfe bei Einkäufen unter:

www.die-einkaufshelden.de

Ein Dienst, den ich euch ferner ans Herz legen möchte, ist die Nachbarschaftshilfe der Perspektive gGmbH. Diese bietet Nachbarschaftshilfe inklusiv an. Ziel ist es, Menschen für eine Tätigkeit als Nachbarschaftshelfer*innen zu gewinnen, die selber Erfahrungen mit psychischer Beeinträchtigung gemacht haben und die dennoch eine gute Stabilität in ihrem Leben erreichen konnten. Lebens-, Erkrankungs- und Genesungs-Erfahrungen können in alltäglichen Hilfeprozessen bei anderen psychisch erkrankten Menschen mit entsprechendem Unterstützungsbedarf nützlich sein, da oftmals das Erfahrungswissen aus eigener Betroffenheit eine wichtige Kompetenz im Umgang mit anderen betroffenen Menschen darstellen kann.

Nähere Infos unter:

www.adperspektive.de/nachbarschaftshilfe-inklusiv/