Autor:in: Mariana Volz & Vivien Altenau

PSYCHhacks

Panik … NEIN Danke!

Probiere mal ganz am Anfang, wenn du die ersten Anzeichen der Panik spürst, die ABC-Übung. Es ist wichtig, die Übung so früh wie möglich zu beginnen. Wenn du öfter Panik bekommst, dann kennst du bestimmt auch die ersten Warnsignale. Zum Beispiel merkst du schon, dass du dich in einer Situation oder an einem Ort unwohl fühlst… oder du wirst plötzlich ganz unruhig und nervös. Dann fange an, das ABC durchzugehen und dir für jeden Buchstaben ein passendes Tier zu überlegen. Also A wie Affe, B wie Bär usw. Die Konzentration auf etwas anderes kann manchmal helfen, eine kommende Panikattacke zu bremsen oder sogar ganz abzuwenden. Die ABC-Übung kannst du auch anpassen. An manchen Tagen hast du die ABC-Übung mit Tieren schon so schnell durch, dass sie dich nicht genug ablenken kann. Dann erhöhe den Schwierigkeitsgrad. Setze dir eine Regel wie „Ich nehme nur einheimische Tiere“ oder „Ich nehme nur Insekten“ usw. Oder du gehst ganz weg von Tieren und nimmst dir vor, Gegenstände aufzuzählen oder Dinge, die es im Büro gibt – ganz wie du möchtest.

Viel Erfolg beim Ausprobieren.

 

5-Dinge-Übung

…wenn du dich machtlos fühlst.

Wähle ein Gefühl, eine Angst oder eine Sorge, und stelle dir dazu passend einen Ort vor. Zum Beispiel das Gefühl Einsamkeit. Wie würde dieser Ort aussehen? Ist es an dem Ort hell oder dunkel? Was siehst du vor deinem geistigen Auge? Nimm dir Zeit, das Bild vor deinem geistigen Auge entstehen zu lassen. Wenn du weißt, wie es aussieht, überlege dir fünf Dinge, wie du diesen Ort für dich gestalten könntest, um ihn erträglicher zu machen. Nimm dir deine Hand zur Hilfe. Überlege dir für jeden Finger an deiner Hand eine Sache, die den Ort besser macht. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Stell dir doch mal den einsamsten Ort der Welt vor, und dann stell dir vor, wie ein rosa Elefant freudestrahlend durch deine Landschaft stolziert und Schokokuchen verteilt. Dann kannst du dir noch vier weitere Dinge vorstellen, und im besten Fall fängt dein Gefühl an, sich zu verändern. Am Schluss der Übung fühlst du hoffentlich, dass es in der gedachten Situation mit den fünf Dingen besser auszuhalten ist. Vielleicht fühlst du dich sogar nicht mehr so machtlos und ausgeliefert. Diesem angenehmen Gefühl kannst du eine Weile nachfühlen und es genießen.

Neugierig geworden ?

Hier kommst du zum angeleiteten Video.

 

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