Autor:in: Mariana Volz

Der pinke Hirsch

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Der Fuchs und der pinke Hirsch spazieren zusammen durch den Wald.

Da fragt der Fuchs den Hirsch:
„Was ist denn los mit dir mein lieber Hirsch? Du wirkst heute so traurig, ist irgendwas passiert?“

Da antwortet der
Hirsch zerknirscht:
„Ach mein lieber Fuchs, mir geht’s nicht gut. Ich mache mir schon mein ganzes Leben lang Gedanken. Ich habe Angst, dass du auch nicht mehr mit mir durch den Wald schlendern willst.“

Der Fuchs starrt den Hirsch erstaunt an.
„Mein lieber Hirsch, wie kommst Du denn da drauf? Warum sollte ich denn nicht mehr mit dir, wie eh und je, durch den Wald flanieren wollen?“

„Na ja mein guter Freund, die anderen Tiere möchten nicht so gerne mit mir zusammen sein. Denen bin ich zu bunt. Mit meinem pinken Fell falle ich überall auf. Zwischen den Bäumen und den Gräsern, im Unterholz, am Wasser und auf den Lichtungen. Mit mir kann man sich nicht gut verstecken.“

Der Fuchs schaut den Hirsch eindringlich an.
Er lacht und sagt:
„mein lieber Freund, mach dir darüber mal keine Sorgen!“
„Warum nicht?“ fragt der Hirsch.
„Ich bin farbenblind.“ antwortete der Fuchs.

Ein gemalter Fuchs

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