25. Internationales Filmsymposium : “Psychische Erkrankung und Film” !!!

Datum/Uhrzeit
06.05.2021
10:00 - 18:00

Veranstaltungsort
siehe unten

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25. Internationales Filmsymposium


Beschreibung

Auch für den zweiten Tag, am Donnerstag, den 6. Mai 2021,  des 25. Internationalen Bremer Symposiums zum Film unter dem Motto “Kopf/Kino: Psychische Erkrankung und Film” haben sich Projektkoordinator Tobias Dietrich und sein Team etwas einfallen lassen:

Donnerstag, 06.05.2021

10:00 Uhr: Forum 2: Medical Encounters

10:00 Uhr: „Als ob man aus der Realität heraustritt“: Filmen als selbsttherapeutisches Verfahren bei psychischer Erkrankung
| Britta Hartmann / Janin Tscheschel (Bonn)
| Film zum Vortrag: DIALOGUES WITH MADWOMEN

10:45 Uhr: Salutogenese durch Film
| Silke Hilgers (Berlin)

11:25 – 11:45 Uhr: Pause

11:45 Uhr: “Where is my mind?“ Therapie als serielle Verhandlung von in/sanity in Mr. Robot
| Melanie Mika (Frankfurt a.M./Tübingen)

12:30 Uhr: Personal Geographies and Social Registration of Psychiatric Patients: Institutional Medical Cinema’s Viewpoint (1970s–1980s)
| Christian Bonah / Joël Danet (Straßbourg)
| Vortrag in engl. Sprache

14:30 Uhr: Vortrag 2

„Warts and All“: Film, Ethics and Human Frailty
| Michele Aaron (Warwick)
| Vortrag in engl. Sprache

“Das Thema Psychische Erkrankung lässt sich in vielen unterschiedlichen Facetten in allen möglichen Filmen seit Beginn der Filmgeschichte finden: Genre-Filme schlachten Charaktere mit psychischen Erkrankungen häufig eher aus, um Spannung oder Komik zu produzieren. Indes können Dokumentarfilme den Erfahrungen von Erkrankten und Angehörigen auf den Grund gehen und stellen Zwischentöne in alltäglichen Beziehungen und gesellschaftliche Schieflagen heraus. Wir interessieren uns im Rahmen des Filmsymposiums eher für letzteres Anliegen. Wir versuchen, die thematische und historische Bandbreite mit neuen und seltenen Filmen zu akzentuieren, die ein persönliches oder künstlerisches Interesse verfolgen. Das machen z.B. der autobiographische Spielfilm Psychosis in Stockholm (2020), der britische Dokumentarfilm The Closer We Get (2015) oder der japanische Stummfilm Eine Seite des Wahnsinns (1926) ganz gut. Die Symposiumsvorträge nehmen aber auch Klassiker unter die Lupe, wie z.B. A Clockwork Orange von Stanley Kubrick (1971) oder Anatole Litvaks Die Schlangengrube (1948)“, berichtet Tobias Dietrich.

Auch am zweiten Tag finden das Forum und der Vortrag wieder über die Videoplattform zoom statt.

Info und Anmeldung

Paula Hoffmann
Tel.  (0421) 95 79 92 90
CITY46 / Kommunalkino Bremen e.V.
hoffmann@city46.de