Autor:in: Jochen Plümer

“Nachtschicht” – Gedanken-Gewitter

 

Ein altes Sprichwort besagt: „…man ist so alt, wie man sich fühlt…“, also eigentlich sehr „relativ“ !!?!!
Einige Leute sind schon (fühlen sich) mit Ende zwanzig oder dreißig schon alt, haben da schon irgendwelche „Zipperlein“, ob psychisch oder physisch (bestes Bsp. einige Patienten/Kunden „Besucher“ der Villa Wisch. Die sind durch „die eigene Legende“ – Lebenslauf – schon in jungen Jahren stark „gezeichnet“ – das heißt durch welche Gründe auch immer: Familie, Beruf, Zerwürfnisse, Krankheiten, Tablettenmissbrauch, Vergewaltigung – sogar als Jugendliche (unter dem Deckmäntelchen der Verschwiegenheit, sogar in der eigenen Familie, entweder durch den Vater, Mutter, Onkel, Tante etc. … – Prostitution, Gewalt vom Ehepartner – schlagen – gefügig machen – Alkoholmissbrauch etc. – Es gibt heute eigentlich kaum noch etwas, was es nicht gibt..!!!!) …das Schlimme allerdings ist dann, wenn „solche Fälle“ bekannt werden und an entsprechende Leute (Fachleute) weitergegeben werden, wie Ärzte, Betreuer, Psychologen, Psychotherapeuten, sogenannte staatliche Institutionen, Vereine usw. , wie auch immer die Jeweiligen organisiert sein dürften – heute unter etlichen mehr oder weniger „professionellen Gesichtspunkten“. In Bremen sind die vier großen Krankenhäuser (mit allem was das da so zugehört – Lieferanten, Personal etc.) unter dem Namen: „Gesundheit Nord“ organisiert, verflochten – Allerdings, aus eigener Erfahrung, da ich dort, „einmal stationär“ und anschließend „ambulant“, im KH Ost (Haupthaus – drei bis vier Wochen und dann in der Tagesklinik für 2-3 Monate) insgesamt zweimal, „meine eigenen Erfahrungen“ mit der Psychiatrie in D-Land machen konnte. („…samt Tablettengabe und ihren Missbräuchen durch die „sogenannten Angestellten/ Fachkräfte, wie Ärzte, Pfleger“ usw. … – mit langjähriger Erfahrung „gedeckelt wurden bzw. werden!”…) Auf dem gleichen Gelände, was eigentlich ….landschaftlich wunderschön ist und sehr schöne alte Gebäude aus den zwanziger und dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts beherbergt ( — Ellenerfeld — ) …bekannt und berüchtigt ….wo in den dreißiger Jahren unter oder während des 3. Reiches (unter Adolf und seinen Schergen) unter dem Begriff der Euthanasie ganz böse medizinische Versuche (– aber alles bis ins kleinste Detail… sehr gut org. und geordnet… an „selektierten Patienten“ – oder auch sonstigen, wie Verbrecher, Schwachsinnige, Kranke, durch genetische Krankheiten – „auffällig, wie körperlich oder geistig“…?!? wie später auch in KZ´s (Konzentrations-Lagern) und „sonstigen Anstalten“ … aber auch unter dem Gesamtbegriff der „Euthanasie“ … gezielt, selektiert, haargenau organisiert – kann man im „Netz“ und sonstigen Quellen „detailliert“ ….!!!, nachlesen. Erstaunlich ist, wie das damals schon „alles haargenau geplant wurde“…mit bekannter „deutscher Gründlichkeit“!! – Ich geh´ da allerdings nicht im Detail drauf ein – aber…. schon „meine SelbstErfahrung“ mit der Psychiatrie im KBO (Haupthaus und sogenannte „Tagesklinik“) reichte für mich aus, auch die diversen Beispiele aus der Villa Wisch (Träger ASB) , um zu verstehen, was heute „gelebte und erfahrene“ Psychiatrie in Deutschland bedeutet. In der Villa bemühen sie sich sehr, mit den ihnen heute zur Verfügung stehenden Mitteln (wie Fachpersonal, mit mehr oder weniger Erfahrung, Ausbildung und entsprechenden Kenntnissen). …aber auch häufig schlimme „Traumata“ und daraus resultierende Krankheiten der dortigen Gäste (Patienten, Kunden) ……ein „sehr sensibles“ Umfeld ….wo ich vorher in dem Umgang damit keine Ahnung hatte… Hochinteressant, aber teilweise ganz schlimm: Man muss schon eine adäquate Sensibilität im Umgang damit haben, bzw. entwickeln… oder aufbringen, um die betroffenen Leute (Patienten) nicht zu brüskieren oder zu verletzen (ein wie gesagt … sehr sensibler Bereich). Die professionellen, entsprechend ausgebildeten „Fachleute“ wissen, wovon ich gerade schreibe – aus unserer „heutigen Zeit“, dieses Thema dort öffentlich zu diskutieren (auch in anderen Häusern – Einrichtungen) ist nicht selten tabu. Sondern nur meist „hinter verschlossenen Türen“ – also sogenannten „Fachgremien – Teams“, wie auch immer man die bezeichnet, oder welche Bezeichnungen dafür gefunden wurden. Auch dort, in den sogenannten „Wortfindungskomissionen“ sind diese Leute sehr kreativ und einfallsreich – also nicht dumm… Ich könnte auch noch einiges „mehr“ aus Eigenerfahrung schreiben, aber möchte ich eigentlich – rein emotional und rational – gar nicht!!! – da sich an der „Gesamtmisere“ in diesem „hochsensiblen“ Bereich sowieso nichts dadurch ändern würde!!!