Autor:in: anonym

Wie ich lernte meinen Stress zu reduzieren

 

Eine gute Bekannte von mir war seit längerer Zeit in der Obhut einer hauptberuflich arbeitenden Betreuerin. Mit dieser Dame hatte meine Bekannte aber einigen Ärger, da nicht alles so lief, wie meine Bekannte das für erforderlich und sinnvoll erachtete. Als ich nun vor einigen Monaten in Rente ging, bat mich meine Bekannte daher als ehrenamtlicher Betreuer für sie tätig zu werden. Welche Umstände allein schon der Wechsel machte, hätte ich mir nie träumen lassen. Klar, meine Bekannte ist eine mehr als schwierige Person. Die nunmehr ehemalige Betreuerin sagte mir im Nachhinein auch, wie sehr ich ihr mit der Übernahme der Betreuung entgegengekommen wäre. Ihr Urton war: “Zwei derartig zu Betreuende und ich kann mein Betreuungsbüro wegen Überlastung zumachen”.

Des Weiteren war der Wechsel in das Rentnerdasein dank der mangelnden Zusammenarbeit zwischen Rentenkasse und Jobcenter mit zahlreichen Stolpersteinen gepflastert. Da ich aber nur ergänzendes Hartz IV bezog und darüber hinaus eine kleine Firma hatte, wurden auch die Rentenkasse und das Finanzamt zu regelmäßigen Brieffreunden. Im Nachhinein kann ich nur jedem Selbstständigen raten, nicht ohne Steuerberater den Rentenantrag zu stellen. Zudem hatte ich kurz vor der Stellung des Rentenantrages meinen wichtigsten Kunden verloren. Somit war ich zu allem Überfluss auch noch auf Kundensuche. Das bedeutete letztendlich, dass ich, trotz Unterstützung durch diverse Anwälte, für fast drei Monate vom Ersparten leben musste. Klar, das Jobcenter zahlt nicht mehr, die Rentenkasse zahlt noch nicht und der Job war auch weg.

In dieser äußerst stressigen Zeit lernte ich die Simon-Methode durch Zufall kennen. Diese Methode basiert auf dem Prinzip, negative Assoziationen durch positive Assoziationen zu ersetzen. Diese Methode hat Herr Simon in seinem Buch DER SCHNELLE STRESSREDUZIERER näher beschrieben.

 

Was ich an der Methode so ganz besonders toll finde, sind die Motivkarten, wie zum Beispiel:

Dieses Motiv in Postkartengröße habe ich mir immer dann erst mal angesehen, bevor ich die Briefe von Rentenkasse, Jobcenter oder Finanzamt geöffnet habe. Man geht dann schon eine Menge entspannter mit dem Inhalt der Briefe um.

 

Oder wenn die Betreuungsstelle wieder irgendwelche Hürden in Form diverser Anordnungen aufbaut, ist mir die nachfolgende Karte immer sehr hilfreich:

 

Die Karte, die mir aber am liebsten ist, ist die folgende. Diese Karte ist immer dann sehr hilfreich, wenn ein Auftrag mal nicht geklappt hat. Dabei möchte ich allerdings darauf hinweisen, dass ich Spinnen für ganz faszinierende Tiere halte.

 

 

Buchtipp: