Autor:in: Volker Brinkmann

Bau des BlauHauses schreitet voran

 

Nachdem in der Ausgabe 12 des Zwielichts über die Grundsteinlegung der Gewoba berichtet wurde, schreitet der Bau des Wohnprojektes BlauHaus voran.
Hierbei handelt es sich um ein Projekt inklusiven Lebens, Wohnens und Arbeitens, welches vom Verein “Blaue Karawane” gemeinsam mit der Gewoba, den Quirl-Kinderhäusern, der Inklusiven WG und dem Martinsclub realisiert wird.

Menschen mit und ohne Einschränkungen werden zukünftig in dem Wohnkomplex zusammenleben. Gebaut werden zwei fünfgeschossige Wohngebäude und ein eingeschossiges Quartierszentrum. Insgesamt entstehen 84 barrierrefreie Wohnungen, von denen 50 öffentlich gefördert werden.

Die Wohnungsgrößen richten sich nach den Bedürfnissen der zukünftigen Bewohner:
Studentenwohnungen mit 30 m²
Familienwohnungen mit 85 m²
WGs für bis zu 8 Personen mit 330 m²

Einige Wohnungen sind an die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern ausgerichtet.

Auf Wunsch und bei Bedarf können Bewohner durch ein professionelles Betreuungsangebot des Martinsclubs unterstützt werden.

Herzstück der Wohnanlage ist ein Gartenhof, der zu Begegnungen und gegenseitigem Austausch einlädt.
Im Quartierszentrum “Blaue Manege”, das 670 m² groß ist, befinden sich Ateliers für handwerkliche und künstlerische Arbeiten. Hauptberufliche, Engagierte, Ehrenamtliche, und Rentner vieler Nationen können hier zusammenarbeiten.

Durch breite Zugänge und Durchgänge wird die Wohnanlage zur Nachbarschaft geöffnet. Durch diese Offenheit kann das BlauHaus ein gesellschaftlich-kultureller Treffpunkt werden – und so Inklusion lebendig gelebt werden.

Ende 2019 sollen knapp 170 Menschen sämtlicher Alterstufen ins BlauHaus einziehen.