Autor:in: Georg Gutwein

Gedichte Georg Gutwein

 

Anmerkung der Redaktion:
Wie schon im Vorwort (Ausgabe03) erwähnt, diskutieren wir mitunter kontovers über Themen und Stil. Zum Beispiel gab es zu dem Gedicht “Frau Merkel” sehr unterschiedliche Meinungen. Die Einen empfanden die teils drastische Sprache als so unschön, dass sie gegen einen Abdruck stimmten. Andere verteidigten den Text unter Berufung auf die Freiheit der Kunst.
Wir einigten uns am Ende darauf, diesen kleinen Text als Kommentar zu dem Gedicht zu schreiben

 

Frau Merkel

Das Arschloch stellt ein Ultimatum
an Frau Merkels Gehirn.
Es geht nicht weiter im Kopf
und die Füße tragen nicht mehr.
Ich ließ mich nie gehen.
Denn ich kann als Kommunist
noch auf zwei Beinen stehen.
Es riecht heute so süß.
Tschüß.
Es ist eine Not,
der Popo ist ganz rot.
Hast auch sonst nicht viel zu sagen,
du gehst mir in den Magen.
Wachst Du wieder auf
Und liegst auf mir drauf
Der Koitus
Frau Merkel.

 


 

(ohne Titel)

Die ersten Blumen strahlen ihr violettes Licht zur Sonne.
Und die Sonne strahlt ihr Morgenrot auf die Wiesen und Wälder.
Elfen erheben sich in die Lüfte, spielen mit dem Wind.
Bäche fließen über die Wiesen und die ersten Birken erblühen.
Sagen sie träumen, denn die Menschen haben keine Träume mehr.
Und ich lasse meine Geist erblühen und leben.
Und die Lerche steigt in den Himmel und singt Lieder aus der Vergangenheit.
Es ist Morgen.

 


 

(ohne Titel)

Ein paar Böller gehen zu Silvester hoch
und schönes Leuchtwerk entfacht.
Dies ist ein neuer Morgen.
Das Morgenlicht bricht bald heran.
Ein neues Jahr.
Jetzt sehe rotes Leuchtwerk,
gelb und orange.
Es ist Morgen
und die Leute beginnen zu lachen und zu tanzen.
Das Morgenlicht im silbernen Tanz.
Ein neues Jahr beginnt.
Der Traum und die Träumenden!